Geschichte - Schützenstube Probstei.ch

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Die Probstei war einst Revier der Scharfschützen und Jägerschützen
welche den Jäger- und Schützenkompanien aus den Infanterietruppen angehörten. Mit der Einführung der Bundesprogramme (obligatorisches Schiesswesen) mussten die Gemeinden für ihre Schiesspflichtigen passende Schiessstände errichten. Auch die Stadt Zürich, welche nach verschiedenen Eingemeindungen immer mehr Einwohner zählte, musste genügend Schiesskapazität bereitstellen. Im Jahr 1950 wurde die Schiessanlage PROBSTEI eröffnet und beheimatete fortan über 10 Schützengesellschaften und Sportschützenvereine.
Auf den beinahe 100 Scheiben über zwei Etagen schossen damals viele Hundertschaften an Vereinsmitgliedern und Obli-Schützen, welche natürlich auch verköstigt werden wollten. Jeder Schiessplatz verfügte damals noch über Schützenstuben, die beinahe täglich geöffnet waren. Es wurde nämlich auch regelmässig am Sonntag geschossen.
Über die Jahre gingen die Mitgliederzahlen der Schiessvereine stetig zurück und mit den verschiedenen Armeereformen mussten auch immer weniger Wehrmänner- und Frauen die Schiesspflicht erfüllen. Heute zählen wir auf der Probstei noch gerade mal eine Handvoll Vereine, welche regelmässig dem Schiesssport nach gehen.

Die Stube steht allen Gästen offen
Nach 30 Jahren hat unsere Vorgängerin den Betrieb im April 2016 aufgegeben und die Stadt Zürich, als Eigentümerin der Liegenschaft, suchte einen passenden Ersatz. Für unseren Verein unter dem Präsidium von Stubenwirt Beat gab sich die Gelegenheit, einen kleinen Betrieb zu übernehmen. Wir sehen in der Schützenstube ein Potential für die Zukunft, welche aber eben so unsicher ist, wie jene des Schiessbetriebes auf der Probstei. Bis ins Jahr 2020 haben wir aber nun mal die Federführung übernommen und möchten aus den bestehenden Räumen und mit dem traditionellen Inventar ein paar zusätzliche Aktivitäten starten.  
Priorität haben natürlich die langjährigen Gäste aus den Schiessvereinen, welche aber absolut keine Berührungsängste mit den Nachbarn von Stettbach/Schwamendingen, Dübendorf oder Seebach haben. Besonders in den kühleren Monaten Oktober bis April ist die Anlage nur schwach besetzt. Neben den regelmässig trainierenden Sportschützen in der Luftgewehranlage finden sich nur an speziellen Anlässen Schützen ein. Zwei weitere Vereine, Die Militär-Sanitäter und die Alphornbläser beleben die grosszügige Anlage auch in der kühleren Jahreszeit.   

Besuchen Sie uns doch mal an einem der Öffnungstage (Dienstag und Donenrstag ab 17 Uhr).
Stubenwirt Beat und sein Team
 
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